Zum Inhalt

Angebotssoftware fürs Handwerk: mit digitaler Unterschrift

Angebotssoftware fürs Handwerk: Angebote aus deinen eigenen Preisen, im eigenen Branding, online unterschrieben und automatisch nachgefasst.

Amine Dabouih4 Min. Lesezeit
Amine Dabouih4 Min. LesezeitAnleitung · Allgemein
Cremeweiße Terrassenüberdachung in RAL 9001 mit Glasdach an einem Reihenhaus
Inhalt6 Abschnitte
  1. Worauf es bei Angebotssoftware im Handwerk ankommt
  2. Der Ablauf von der Anfrage bis zur Rechnung
  3. Für welche Produkte das funktioniert
  4. Häufige Fehler in Angeboten
  5. Checkliste für die Auswahl
  6. Häufige Fragen

Angebotssoftware fürs Handwerk soll drei Dinge schneller machen: das Rechnen, das Verschicken und die Zusage. Die meisten Betriebe sind beim ersten Punkt schon gut aufgestellt. Verloren geht die Zeit beim zweiten und dritten: beim Angebot, das zwei Tage im Entwurfsordner liegt, und bei der Zusage, auf die niemand nachfasst.

Hier liest du, worauf es bei einer Angebotssoftware für Maßanfertigungen ankommt und wie der Ablauf in meetpiloot aussieht.

Worauf es bei Angebotssoftware im Handwerk ankommt

Preise aus Tabellen, nicht aus dem Kopf

Bei Maßanfertigungen hängt der Preis von Breite, Tiefe oder Höhe ab und von Optionen wie Farbe, Glas oder Antrieb. Eine gute Angebotssoftware rechnet mit Preistabellen und Aufpreisen pro Option. Dann ist jedes Angebot gleich kalkuliert, egal wer es erstellt.

In meetpiloot hinterlegst du deine eigenen Preistabellen und Aufpreise. Größen, für die du keinen Preis hast, kann dein Kunde gar nicht erst anfragen. So bekommst du keine Anfrage für etwas, das du nicht lieferst.

Das Angebot entsteht aus der Anfrage

Wenn der Kunde Maße und Optionen schon in der Anfrage angegeben hat, muss niemand etwas abtippen. Sobald eine Anfrage eingeht, rechnet meetpiloot das Angebot mit deinen Preisen und macht daraus ein PDF. Anfragen per Telefon oder aus dem Ausstellungsraum legst du selbst an, mit denselben Preistabellen.

Eigenes Branding

Ein Angebot ist oft das erste Dokument, das ein Kunde von dir in der Hand hat. Logo, Farben, ein ordentliches Deckblatt und eine kurze Einleitung machen einen Unterschied. Im Vorlagen-Editor stellst du das einmal ein. Rechnungen bekommen dasselbe Aussehen.

Online unterschreiben statt ausdrucken

Ein Angebot, das ausgedruckt, unterschrieben, eingescannt und zurückgemailt werden muss, wird später unterschrieben, manchmal gar nicht. Mit meetpiloot öffnet dein Kunde das Angebot über einen Link und unterschreibt oder lehnt online ab, in seiner eigenen Sprache. Du bekommst sofort eine Benachrichtigung. Über meetpiloot wurden bisher 792 Angebote unterschrieben.

Nachfassen, ohne daran denken zu müssen

Reagiert der Kunde nicht, geht nach ein paar Tagen automatisch eine Erinnerung raus. Wie viele Tage, legst du fest. Warum das so viel bringt, steht im Artikel Angebote nachfassen.

Der Ablauf von der Anfrage bis zur Rechnung

  1. Anfrage kommt rein, über deine Website, den Konfigurator, WhatsApp oder das Telefon.
  2. Richtangebot geht automatisch oder nach deiner Kontrolle raus.
  3. Aufmaßtermin planst du im Kalender, der Kunde bekommt eine Kalendereinladung per E-Mail.
  4. Endgültiges Angebot nach dem Aufmaß, aus denselben Preistabellen.
  5. Online-Unterschrift durch den Kunden, mit sofortiger Benachrichtigung an dich.
  6. Auftrag mit Anzahlung: Aus dem unterschriebenen Angebot wird ein Auftrag mit prozentualer Anzahlung und Schlussrechnung. Rechnungen markierst du als bezahlt, und auf Wunsch zahlt dein Kunde online über einen Zahlungslink. Formulierungen zur Umsatzsteuer innerhalb und außerhalb der EU und die Prüfung von USt-IdNr. sind eingebaut.

Du musst nicht alle Schritte nutzen. Wer in einem Schritt verkauft, lässt das Richtangebot weg.

Für welche Produkte das funktioniert

Für Terrassenüberdachungen, Lamellendächer, Glasschiebewände, Sonnenschutz, Fenster, Rollläden, Zäune, Dachgauben und Anbauten gibt es einen visuellen Konfigurator, der die Anfrage komplett mit Maßen und Optionen liefert. Mehr dazu in Angebotssoftware für Terrassenüberdachungen und Produktkonfigurator fürs Handwerk.

Für Böden und andere Maßanfertigungen ohne Konfigurator baust du im Pro-Tarif ein Anfrageformular mit deiner eigenen Preislogik. Dein Kunde gibt Maße und Optionen ein, der Preis folgt deinen Regeln, und das Angebot entsteht genauso automatisch.

Häufige Fehler in Angeboten

Auch mit guter Software passieren Fehler, die Aufträge kosten. Die häufigsten:

  1. Unklare Leistungsbeschreibung. "Montage inklusive" reicht nicht. Schreib, was dazugehört: Fundamente, Anschluss an die Hauswand, Entsorgung, Anfahrt.
  2. Keine Gültigkeit. Ohne Datum weiß der Kunde nicht, wie lange der Preis gilt. Eine Gültigkeit von zwei bis vier Wochen schafft einen sanften Anlass zu entscheiden.
  3. Zu viele Varianten. Drei Alternativen in einem Angebot machen die Entscheidung schwerer. Lieber ein klares Angebot und Varianten auf Nachfrage.
  4. Kein nächster Schritt. Sag am Ende, was passiert, wenn der Kunde unterschreibt: Anzahlung, Bestellung, Lieferzeit, Montagetermin.
  5. Zu spät. Ein Angebot, das eine Woche nach dem Termin kommt, konkurriert mit Angeboten, die am nächsten Tag kamen.

Eine Angebotssoftware hilft vor allem beim letzten Punkt: Wenn das Angebot aus der Anfrage entsteht, ist es in Minuten fertig statt in Stunden.

Checkliste für die Auswahl

  • Rechnet die Software mit deinen eigenen Preistabellen und Aufpreisen?
  • Entsteht das Angebot direkt aus der Anfrage, ohne Abtippen?
  • Kann der Kunde online unterschreiben, auch auf dem Handy?
  • Gibt es automatisches Nachfassen?
  • Siehst du an einem Ort, welche Angebote offen sind?
  • Läuft die Unterschriftsseite in der Sprache deines Kunden?

Wenn du mehr als zwei Punkte mit Nein beantwortest, verlierst du wahrscheinlich Aufträge an Betriebe, die schneller sind. Eine Übersicht über den ganzen Verkaufsprozess findest du im Leitfaden CRM für Handwerker. Die einzelnen Funktionen siehst du auf der Seite Angebote.

Häufige Fragen

  • Ist eine Online-Unterschrift auf einem Angebot rechtlich gültig?

    Für einen Werkvertrag schreibt das Gesetz in der Regel keine bestimmte Form vor, ein Angebot kann also auch elektronisch angenommen werden. Für besondere Fälle, etwa Verbraucherverträge mit Widerrufsrecht, gelten eigene Informationspflichten. Lass dir das im Zweifel von deinem Rechtsberater bestätigen.

  • Kann ich zuerst ein Richtangebot und nach dem Aufmaß ein endgültiges Angebot schicken?

    Ja. Viele Betriebe arbeiten so. Du schickst nach der Anfrage ein Richtangebot und nach dem Aufmaß das endgültige Angebot. Beide entstehen aus denselben Preistabellen.

  • Muss ich jedes Angebot vor dem Versand prüfen?

    Nein, das entscheidest du. Das Angebot kann automatisch rausgehen, sobald die Anfrage eingeht, oder es landet erst bei dir zur Kontrolle.

  • Kann ich mein eigenes Layout verwenden?

    Ja. Im Vorlagen-Editor stellst du Deckblatt, Einleitung mit Variablen, Zusatzseiten, Hintergrund, Logo und Markenfarbe ein. Deine Rechnungen nutzen dasselbe Branding.

  • In welchen Sprachen kann mein Kunde unterschreiben?

    In Deutsch, Niederländisch, Englisch, Französisch, Polnisch, Spanisch und Türkisch. Die Unterschriftsseite öffnet in der Sprache des Kunden.

Vom Website-Besuch zum unterschriebenen Angebot

Ein Konfigurator auf deiner eigenen Website mit deinen Preisen, und Anfragen, die vollständig ankommen.