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Aufmaßtermine planen: weniger Leerlauf, mehr Aufträge

So planst du Aufmaß- und Montagetermine, ohne hinterherzutelefonieren: Kalender an der Anfrage, Einladungen für Kunden und Buchung per WhatsApp.

Amine Dabouih4 Min. Lesezeit
Amine Dabouih4 Min. LesezeitAnleitung · Allgemein
Anthrazitfarbene Terrassenüberdachung mit Glasdach an einem Reihenhaus im Abendlicht
Inhalt9 Abschnitte
  1. Wann du einen Aufmaßtermin planen solltest
  2. Termine planen ohne Telefon-Pingpong
  3. Das erste Aufmaß sparen
  4. Gut vorbereitet zum Aufmaß
  5. Nach dem Termin
  6. Montagetermine im selben Kalender
  7. Termine im Team verteilen
  8. Checkliste für weniger Leerlauf
  9. Häufige Fragen

Der Aufmaßtermin ist der Moment, in dem aus einer Anfrage ein echtes Projekt wird. Gleichzeitig ist er teuer: Anfahrt, eine Stunde vor Ort, die Nachbearbeitung. Wer seine Aufmaßtermine gut plant, verkauft mehr mit derselben Zeit.

Hier geht es darum, wie du Aufmaßtermine planen kannst, und um drei Fragen: Wann lohnt sich ein Aufmaß, wie planst du es ohne Telefon-Pingpong, und wie bleibt der Termin mit der Anfrage verbunden.

Wann du einen Aufmaßtermin planen solltest

Nicht jede Anfrage braucht sofort einen Termin vor Ort. Eine einfache Reihenfolge, die bei Maßanfertigungen gut funktioniert:

  1. Anfrage mit Maßen und Wünschen. Je vollständiger die Anfrage, desto besser kannst du vorab einschätzen.
  2. Richtangebot. Der Kunde sieht, in welcher Preisklasse er liegt.
  3. Aufmaß vor Ort, wenn der Kunde nach dem Richtangebot weitermachen will.
  4. Endgültiges Angebot auf Basis des Aufmaßes.

So fährst du vor allem zu Kunden, die den Preisrahmen kennen und weitermachen wollen.

Termine planen ohne Telefon-Pingpong

Das klassische Problem: Du rufst an, der Kunde geht nicht ran, er ruft zurück, du bist auf der Baustelle. Drei Tage später steht der Termin. Drei Dinge helfen:

Der Termin gehört an die Anfrage

In meetpiloot planst du Aufmaß- und Montagetermine im Kalender, direkt an der Anfrage. Jeder im Team sieht, wann wer bei welchem Kunden ist, und beim Termin hast du alle Maße, Fotos und Wünsche zur Hand.

Der Kunde bekommt eine Einladung

Sobald du einen Termin planst, bekommt dein Kunde eine E-Mail mit Kalendereinladung. Verschiebst oder sagst du ab, landet die Änderung genauso in seinem Kalender. Das senkt die Zahl der Termine, bei denen niemand zu Hause ist.

Den Termin per WhatsApp buchen lassen

Viele Kunden antworten auf WhatsApp schneller als am Telefon. In meetpiloot laufen WhatsApp-Gespräche im selben System wie die Anfrage. Ein KI-Assistent kann Terminvorschläge aus deinem Kalender machen und den Termin buchen, Verschieben und Absagen gehen im selben Gespräch. Der Assistent schreibt heute auf Niederländisch, weitere Sprachen folgen. Deine Mitarbeiter können jederzeit selbst übernehmen.

Das erste Aufmaß sparen

Bei Terrassenüberdachungen und Lamellendächern kann dein Kunde vorab selbst messen. Mit dem AR-Aufmaß misst er seine Terrasse mit der iPhone-Kamera. Das Aufmaß öffnet als App Clip über einen Link oder QR-Code, ohne Installation. Maße und ein Foto landen direkt in der Anfrage. Wie das funktioniert, steht im Artikel Aufmaß per App.

Das ersetzt nicht das endgültige Aufmaß vor der Bestellung. Es sorgt aber dafür, dass du beim ersten Termin schon weißt, worüber du sprichst, und dass dein Richtangebot näher am Endpreis liegt.

Gut vorbereitet zum Aufmaß

Ein Aufmaßtermin, der gut vorbereitet ist, dauert kürzer und überzeugt mehr. Vor dem Termin solltest du wissen:

  • welche Konfiguration der Kunde gewählt hat und welches Richtangebot er bekommen hat
  • welche Fotos und Maße schon vorliegen
  • welche Fragen offen sind, etwa zur Durchgangshöhe oder zu Seitenwänden
  • wer bei der Entscheidung dabei sein sollte, zum Beispiel der Partner

Wenn das alles an der Anfrage hängt, liest du es in zwei Minuten vor der Haustür nach, statt in Mails zu suchen.

Nach dem Termin

Die wichtigste Regel nach dem Aufmaß: Das endgültige Angebot kommt schnell, idealerweise innerhalb von ein bis zwei Werktagen. Sag am Ende des Termins, wann es kommt, und halte das ein. Reagiert der Kunde danach nicht, übernimmt die automatische Erinnerung den ersten Schritt. Mehr dazu in Angebote nachfassen.

Montagetermine im selben Kalender

Nach der Unterschrift wird aus dem Angebot ein Auftrag. Den Montagetermin planst du im selben Kalender, der Kunde bekommt wieder eine Einladung. So hast du Aufmaß, Angebot, Auftrag und Montage an einer Stelle und musst nicht zwischen Programmen springen.

Termine im Team verteilen

Sobald mehr als eine Person rausfährt, wird Terminplanung zur Teamaufgabe. Wichtig ist, dass jeder sieht, wer wann wo ist, und dass der Kunde nicht drei Ansprechpartner hat. In meetpiloot hängen Termine an der Anfrage, und jeder im Team mit den passenden Rechten sieht sie im Kalender. Über Rollen legst du fest, wer was sieht, etwa ob Monteure Preise und Kontaktdaten sehen. So bleibt der Kalender übersichtlich, und Kundendaten sehen nur die, die sie brauchen.

Checkliste für weniger Leerlauf

  • Fahre erst nach einem Richtangebot raus, wenn das für dein Produkt passt.
  • Lass den Kunden vorab Maße und Fotos schicken.
  • Schicke jeden Termin als Kalendereinladung.
  • Plane Termine in derselben Region am selben Tag.
  • Halte nach dem Termin innerhalb von 48 Stunden das endgültige Angebot fertig.

Wie die Terminplanung in den ganzen Verkaufsprozess passt, steht im Leitfaden CRM für Handwerker. Mehr über Pipeline und Kalender findest du unter Nachverfolgung.

Häufige Fragen

  • Lohnt sich ein Aufmaß vor jedem Angebot?

    Nicht immer. Viele Betriebe schicken nach der Anfrage ein Richtangebot und machen das Aufmaß erst, wenn der Kunde ernsthaft interessiert ist. So fährst du nicht zu Kunden, die nur Preise vergleichen.

  • Kann mein Kunde selbst messen?

    Ja, zum Beispiel mit dem iPhone. Mit dem AR-Aufmaß von meetpiloot misst dein Kunde Terrasse oder Garten mit der Kamera, ohne App-Installation. Die Maße und ein Foto landen direkt in der Anfrage. Das ersetzt nicht immer das endgültige Aufmaß, spart aber oft den ersten Termin.

  • Bekommt mein Kunde den Termin in seinen Kalender?

    Ja. Er bekommt eine E-Mail mit Kalendereinladung. Verschiebst oder sagst du den Termin ab, kommt die Änderung auf demselben Weg in seinem Kalender an.

  • Funktioniert der Kalender mit Google Kalender oder Outlook?

    Deine Kunden bekommen Termine als Einladung in ihren eigenen Kalender. Verbindest du Google Kalender, weiß meetpiloot, wann du frei bist. Outlook folgt demnächst.

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